Recap: X Games Norwegen
Recap: X Games Norwegen
Felix Schäfer -

Die zweiten X Games in Norwegen sind vorbei. Mark McMorris, Sven Thorgren, Silje Norendal und Anna Gasser haben den Big Air und Slopestyle-Contest dominiert und konnten sich eindrucksvoll durchsetzen.

Vom 8. bis 11. März brodelte es im norwegischen Alpinzentrum Hafjell, wie es sich gehört, wenn zu den X Games geladen wird. Das kleine Resort zweihundert Kilometer nördlich von Oslo hat einige Erfahrung mit großen Veranstaltungen und eine bis in die 90er Jahre zurückreichende olympische Geschichte. Und mit einer Startliste wie dieser konnte man davon ausgehen, dass es ein spannender Contest werden würde: McMorris, Kleveland, Toutant, Tonteri, Bergrem, Parrot, Sandbech, Roisland, Beauchemin, Ulsletten und viele, viele mehr waren gekommen, um sich im Slopestyle und Big Air miteinander zu messen.

Slopestyle

Die Bedingungen war nicht einfach für die angereisten Fahrer. Das Training fand am Tag statt, die Contest-Runs bei Flutlicht. Stale Sandbech kam von Beginn am besten mit dem Kurs und den Bedingungen zurecht und lag von Beginn an vorn. Es sah alles nach einem sicheren Ding für Stale aus, bis Sven Thorgren ihm doch noch mit seinem zweiten Run den Sieg wegschnappte. Seb Toots war ebenfalls in seinem zweiten Run am besten und sicherte sich damit den dritten Platz hinter den beiden Skandis.

Bei den Ladys war Jamie Anderson gewohnt sicher und stylisch unterwegs, doch es wurde auch klar, dass die nächte Generation immer stärker nach vorne drängt. Und so musste sich Jamie schließlich Anna Gasser mit ihrem starken Run (Cab Double Underflip, Backside 720° und Frontside 540°) geschlagen geben. Julia Marino schaffte es auf Platz drei.

Sven Thorgren - Gold

>> Die Runs von Stale und Seb könnt ihr euch auf Seite 2 anschauen.

Anna Gasser - Gold

>> Die Runs von Jamie und Julia gibt es auf Seite 3 zu sehen.

Big Air

Nicht nur beim Slopestyle waren die Bedingungen herausfordernd, auch der Inrun des Kickers beim Big Air war besonders für die leichteren Fahrer ein wenig langsam. Der Drop-in wurde daher ein ganzes Stück nach oben verlegt, damit alle Fahrer die Möglichkeit hatten, den nötigen Speed aus der Anfahrt herauszuholen. Mark McMorris hatte sich beim Air + Style in LA verletzt, sein Comeback nach der Verletzung gleicht seitdem aber eher einem Triumphzug denn einer vorsichtigen Rückkehr ins Rampenlicht (sechs Contest-Starts, fünf mal aufs Podium, zwei davon an erster Stelle). Bei den X Games in Norwegen lieferte er sich mit Landsmann Max Parrot einen Schlagabtausch, der erst im letzten Moment entschieden wurde. Mark landete einen Switch Backside Triple Cork 1620° und sicherte sich damit den ersten Platz vor Max Parrot und Torgeir Bergrem.

Silje Norendal konnte beim Slopestyle nicht überzeugen, doch dafür konnte sie beim Big Air punkten und sich überzeugend Gold holen. Für Julia Marino und Anna Gasser Silber und Bronze gleich die nächsten Medaillen. So was nennt man erfolgreiches Wochenende.

Mark Mc Morris - Gold

>> Die beiden Runs von Max und Torgeir findet ihr Seite 4.

Silje Nordendal - Gold

>> Die Silber- und Bronze-Runs von Julia und Anna findet ihr auf Seite 5.

Slopestyle Men

Stale Sandbech - Silber

Seb Toots - Bronze

Slopestyle Women

Jamie Anderson - Silber

Julia Marino, Bronze

 

Big Air - Men

Max Parrot - Silber

Torgeir Bergrem - Bronze

Big Air - Women

Julia Marino - Silber

Anna Gasser - Bronze


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